Marc Lagrange

12. Mai - 30. Juni 2012

1957 im Kongo geboren, entdeckt Marc Lagrange erst recht spät die Fotografie für sich und beginnt gewissermaßen im zweiten Bildungsweg in der Mode- und Magazinwelt Fuß zu fassen. In der – stets nach Etiketten suchenden – Branche wird er bald mit Großmeistern wie Helmut Newton oder Peter Lindbergh verglichen. Kein Wunder, auch Lagrange liebt dramatische Inszenierungen des weiblichen Körpers, vorzugsweise spärlich bis gar nicht bekleidet.

Die Bilder sind oft in Schwarzweiß-Tönen gehalten, zuweilen verlassen sie sich ganz auf die Schönheit der Modelle. Schon im nächsten Moment, sprich beim nächsten Foto, interpretiert Lagrange die Rolle des Fotografen allerdings gänzlich anders und baut ein Setting auf, das an die Welt des Kinos erinnert. Mittlerweile beschäftigen ihn übrigens auch Videos sehr stark, so hat er unlängst einen Werbefilm für Phenomenal Perfume by SuperTrash gedreht.

Kenner werden an Lagranges fotografischen Arbeiten vor allem auch Reverenzen an seine Geburtsstadt wiederfinden. Nicht nur, dass immer wieder dunkelhäutige Models im Mittelpunkt stehen, auch die Inszenierung erinnert zuweilen an traditionelle starke Frauenrollen in den afrikanischen Gesellschaften.

Präsentationen in Belgien, den Niederlanden und Frankreich haben zuletzt auch international für Aufsehen gesorgt. In Graz wird die Halle 8 mit ihren enormen Ausmaßen zum letzten Mal für eine Ausstellung dieser Art zur Verfügung stehen, ein historisches Erlebnis ist also garantiert.

Ein Video über 20 Jahre seines Schaffens findet sich hier:
http://www.lagrange.be/casa-vintage/xxml-20-years-marc-lagrange

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